Funktionsprinzip des KleWaDrip

Funktionsprinzip des KleWaDrip

Der ehemals patentierte KleWaDrip-Tropfschlauch wird aus einem komplizierten Polyetylen-Profil hergestellt. Das Profil wird in unserem Werk auf einer Sondermaschine den Tropfabständen (ab 20 cm) und der Tropfmenge (von 0,8 bis 2,5 l/h pro TL) entsprechen gestanzt, gekerbt und mit einem Extruder verschweißt.

Wichtigste Anforderungen für die effiziente und zuverlässige Nutzung eines Tropfschlauches sind sehr lange Verlegereihen und Resistenz gegen Verunreinigungen. Daher wurden bei der Entwicklung des KleWaDrip besonders Augenmerk auf die Druckkompensation und die Möglichkeit der Reinigung und Selbstreinigung gelegt.

Erreicht werden konnte das durch ein ausgeklügeltes Lippensystem im Inneren des Schlauches und durch das besonders flexible Material, ein BASF Granulat, welches auch bei medizinischen Kunststoffen verwendet wird.

Der KleWaDrip ist äußert flexibel in der Handhabung. Er erhält seine nötige Stabilität durch eingearbeitete Profilstege an der Außenseite, welche gleichzeitig als Verstärkung der Wandung dem Scheuerschutz dienen.

Der Tropfschlauch wird platt auf Trommeln aufgewickelt. Sein geringes Transportvolumen (4km = 1 m³) ermöglicht es den Tropfschlauch in großen Mengen preiswert und platzsparend zu transportieren oder einzulagern.

  • sehr einfach anzuschließen mit handelsüblichen 1/2"-Fittingen - Kein Sonderzubehör oder -werkzeug notwendig !
  • UV-resistent, robust, flexibel, platzsparend
  • Betriebsdruck mind. 0,4 bis 4,5 bar - Alle Wasserzufuhrarten (auch Wassertonne) sind möglich !
  • Verlägelänge des Standard-Tropfschlauch (KleWaDrip 300 - 1,4 l/h pro TR) - getestet 320 Meter bei 3,4 bar Vordruck ohne Gefälle
  • ober oder -unterirdisch mit den Tropflöchern nach oben oder unten verlegbar
  • Tropfabstände und -menge können nach Bedarf der zu bewässernden Kulturen gefertigt werden
  • chemikalienresistent, daher Feritgation (Düngung) ohne Bedenken möglich

 

Das "Clean Flow"-Prinzip des KleWaDrip:

Zum Starten der Animation auf den grünen Pfeil klicken!

 

Funktionsweise:

Durch den anliegenden Innendruck ab 0,4 bar, werden die Dichtlippen aneinander gedrückt und das Wasser kann nur durch die Mäanderkanäle in den Tropfkanal fließen. Bevor der Innendruck 0,4 bar erreicht, haben wir den Ausspühleffekt, der sich bei Druckabbau wiederholt. Da sich die Form des Schlauchquerschnittes ändert, können sich im Tropfschlauch nur sehr schwer Ablagerungen, wie Kalk oder Rost (bei eisenhaltigem Wasser) bilden. Verunreinigungen durch schlechte Filtrierung werden weitestgehend ausgespühlt. Bei Schließen der Wasserzufuhr tropft der Schlauch aus. Es verbleibt kurzfristig nur wenig und bei Bewässerungsende kein Wasser im Schlauch. Der Schlauch kann wegen seiner besonderen Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit über viele Jahre am Einsatzort verbleiben.

  • absolut frostsicher

Bei extrem schlechter Wasserqualität, kann der KleWaDrip auch mechanischKleWaDrip-Reinigungsgerät gereinigt werden. Der Schlauch wird mit dem normalen Arbeitsdruck in die Rollen eingelegt. Das Reinigungsgerät wird in Richtung Strangende gezogen. Die Dichtlippen im Schlauch werden beim Durchziehen geöffnet (der Schlauch spritzt an den nächsten zwei bis drei Tropföffnungen) und die aufgebrochenen Ablagerungen werden herausgespühlt.

Bei sehr eisenhaltigem Wasser:

Den KleWaDrip mit den Tropflöchern nach oben verlegen. Sollte die Tropfleistung nachlassen, die oben beschriebene Reinigung durchführen und dabei das Ende des Stanges öffnen!

 

  • selbstreinigend durch "Clean Flow", daher keine Verstopfungen durch Verunreinigungen des Wassers (Kalk, Rost, Algen...)
  • keine chemische Reinigung notwendig
  • sehr hohe Lebensdauer

Querschnittzeichnung:

Technische Daten KleWaDrip 300 (Tropflochabstand 30 cm):

Material PE (Basell) - UV-, frost- und chemikalienresistent
Wandstärke 0,7 mm
Durchmesser 13 mm
Arbeitsdruck von 0,4 - 4 bar
Berstdruck  > 6,5 bar
Tropfmenge mind. 1,2 bis 1,8 l/h (max. +8%)


Profilbearbeitung

Anlagensteuerung des KWD-F2

fertiger Tropfschlauch


Die Verlegemöglichkeiten des KleWaDrip